Meshy startet „Around the World“-Reihe mit Creator Day in Köln

Die KI-3D-Plattform Meshy hat am 28. August 2026 in Köln ihren ersten Creator Day in Deutschland veranstaltet. Das Event bildete zugleich den Auftakt der neuen internationalen Veranstaltungsreihe „Meshy Around the World“.

Der Creator Day fand im InnoDom Cologne zum Abschluss der gamescom-Woche statt. Im Mittelpunkt standen Vorträge von Creators und unabhängigen Entwicklern, Live-Demonstrationen sowie der Austausch über KI-gestützte 3D-Produktion.

Creator zeigen unterschiedliche 3D-Workflows

Andy „kirinkarwai“ Tran, Cees Middel und Joshua Schiergens stellten eigene Projekte und Arbeitsabläufe vor. Thematisiert wurden unter anderem die Produktion vollständiger Szenen durch Einzelpersonen, die Weiterentwicklung eines bestehenden 2D-Spiels in Richtung 3D sowie der Einsatz KI-generierter Modelle für den 3D-Druck.

Meshy selbst präsentierte außerdem Black Box: Infinite Arsenal. In dem Projekt werden Kampffähigkeiten während eines Matches mithilfe von KI erzeugt. Nach Angaben des Unternehmens wurden dabei auch noch offene Herausforderungen wie Steuerbarkeit und Latenz diskutiert.

Was ist Meshy AI und wofür lässt sich die Plattform nutzen?

Meshy ist eine KI-gestützte Plattform zur Erstellung und Weiterverarbeitung von 3D-Modellen. Nutzer können dabei entweder eine Beschreibung in natürlicher Sprache eingeben oder ein bestehendes Bild, eine Konzeptzeichnung beziehungsweise ein Foto als Vorlage verwenden. Daraus erzeugt Meshy ein dreidimensionales Modell samt Texturen, das anschließend weiterbearbeitet und für verschiedene Einsatzbereiche exportiert werden kann. Die Plattform richtet sich damit nicht nur an professionelle 3D-Künstler, sondern auch an Spieleentwickler, Designer und Hobbyanwender, die ohne klassischen Modellierungs-Workflow schnell erste Entwürfe oder Prototypen erstellen wollen. Zu den weiteren Werkzeugen gehören unter anderem KI-gestützte Texturierung, Remeshing zur Anpassung der Topologie, Rigging und Animation sowie Funktionen für 3D-Druck und Szenenerstellung. Die fertigen Modelle lassen sich laut Meshy unter anderem in Formaten wie GLB, FBX, OBJ, STL, USDZ und 3MF exportieren und dadurch beispielsweise in Game Engines, klassischen 3D-Programmen oder für den 3D-Druck weiterverwenden. Für Entwickler stellt Meshy zudem eine API bereit, über die sich Funktionen wie Text-to-3D, Image-to-3D, Texturierung, Remeshing und Animation in eigene Anwendungen und Produktionsabläufe integrieren lassen.

Weitere Stationen sind geplant

Teil des Programms war die Live-Session „Meshy Me at the Cologne Carnival“, bei der Besucher eigene Karnevalsvarianten erstellten und unter dem Hashtag #MeshyAroundTheWorld veröffentlichten. Drei ausgewählte Beiträge sollen anschließend als 3D-Drucke an ihre Ersteller verschickt werden.

Mit dem Termin in Köln startet Meshy die Veranstaltungsreihe „Meshy Around the World“. Weitere Community-Treffen und Auftritte bei Branchenevents in anderen Märkten sind geplant, konkrete Orte und Termine wurden jedoch noch nicht genannt.

Die beim Creator Day entstandenen Arbeiten sind auf der offiziellen Meshy-Seite öffentlich einsehbar.

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