NVIDIA bringt DLSS 4.5 für Modern Warfare 4 und Cyberpunk 2077

NVIDIA erweitert DLSS 4.5 in dieser Woche um mehrere Spiele und veröffentlicht einen neuen Game-Ready-Treiber. Im Mittelpunkt stehen Call of Duty: Modern Warfare 4, Cyberpunk 2077 sowie zusätzliche Titel für RTX-Spark-Systeme.

Der Kampagnen-Vorabzugang von Call of Duty: Modern Warfare 4 unterstützt bereits DLSS 4.5 Super Resolution. Auf Grafikkarten der GeForce-RTX-40-Serie kommt Frame Generation hinzu, während RTX-50-Systeme Dynamic Multi Frame Generation mit einer bis zu sechsfachen Bildvervielfachung nutzen können. NVIDIA Reflex soll zudem die Eingabelatenz reduzieren. Nach dem Start der Kampagne am 16. Oktober und des DMZ-Vorabzugangs am 18. Oktober folgt die vollständige Veröffentlichung mit Mehrspieler-Modus am 23. Oktober. Weitere technische Details nennt NVIDIA im DLSS-Beitrag zu Modern Warfare 4.

Für Cyberpunk 2077 ist am 22. Oktober ein Update vorgesehen. Es ergänzt Dynamic Multi Frame Generation und aktualisiert Multi Frame Generation, Ray Reconstruction sowie Super Resolution auf die zweite Generation der KI-Modelle von DLSS 4.5. Auch Planet Zoo 2 unterstützt nach einem Update mehrere DLSS-4.5-Funktionen. Bei THE FINALS: Prime Time lassen sich die vorhandenen DLSS-Integrationen über die NVIDIA-App auf neuere Modelle umstellen; RTXGI berechnet auf kompatibler Hardware globale Beleuchtung per Raytracing.

Weitere angekündigte RTX-Spark-Spiele sind Phantom Blade Zero, das am 28. Oktober erscheint, und Crimson Desert Enhanced: Charting the Unknown mit Veröffentlichung am 29. Oktober. Beide sollen die vollständige DLSS-4.5-Palette unterstützen. Das Saison-2-Update von NBA 2K27 verwendet unterdessen ein überarbeitetes DLSS-5-Modell, das laut NVIDIA auf RTX-50-GPUs, RTX-Spark-Notebooks und GeForce NOW bis zu 1,4-mal höhere Bildraten erreicht.

Parallel dazu steht ein neuer GeForce Game Ready-Treiber bereit. Er aktiviert Microsofts Advanced Shader Delivery für Call of Duty: Modern Warfare 4 und Gears of War: E-Day. Dabei werden vorkompilierte Shader passend zur jeweiligen Hardware- und Treiberkonfiguration geladen. Das soll die anfängliche Shader-Kompilierung verkürzen und Ruckler während des Spielens reduzieren.

NVIDIA zeigt außerdem einen ersten Einblick in den noch entstehenden RTX-Remix-Mod zu Left 4 Dead. Das Projekt von NoMercyStudios und NightSightProductions nutzt unter anderem Neural Radiance Cache, DLSS Ray Reconstruction und Multi Frame Generation, um Beleuchtung und Darstellung des Koop-Shooters zu überarbeiten.

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