South of Midnight im Test

Vor ziemlich genau einem Jahr brachte Entwickler Compulsion Games mit South of Midnight ein ganz besonderes Abenteuer im Stop Motion Look heraus. Leider aber nur für PC und Xbox, bis jetzt. Seit März diesen Jahres können auch PlayStation und Nintendo Switch 2 Spielerinnen und Spieler ihre Freude an dem Titel haben. Wir haben uns das zum Anlass genommen und die Versionen für euch getestet.

Die Geschichte beginnt in dem fiktiven Ort Prospero in den Südstaaten der USA. Unsere Hauptprotagonistin Hazel ist eine sogenannte Weberin und besitzt magische Fähigkeiten. Als eine Hurricane die gesamte Region verwüstet und Hazels Mutter verschwindet, begiebt sie sich auf die Suche nach ihr. Auf ihrer Reise durch die Sümpfe lernt sie einige Fabelwesen der hiesigen Folklore und viele Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten kennen.

Themen wie Trauma oder häusliche Gewalt kommen zwar oft vor und zeigen den Ernst der Story, trotzdem hat South of Midnight aber auch einen Sinn für Humor. Hazel reagiert manchmal sehr cool auf die plötzlich realen Fabelwesen, wie zum Beispiel auf Shaking Bones, ein riesiger Wels, der fortan als eine Art Mentor für Hazel ist.

Kämpfe & Fähigkeiten

Die Kämpfe machen ordentlich Bock! Zum einen, weil hier auch das „Weben“ als zentrales Element steht und zum anderen, weil die Steuerung wirklich smooth und präzise ist. Schlagen, Gegner ranziehen oder sich selbst an Gegner heranziehen sowie auch das Einwickeln von ihnen, erinnern ein wenig an die Spider-Man Spiele und sich von denen etwas abschauen ist definitiv kein Fehler.

Die Kämpfe finden fast immer in abgesteckten Arenen statt. Hier hätte man durchaus mehr Raum geben und die Umgebung einbinden können, aber das ist Geschmackssache.

Zwar gibt es einen Skilltree, der ist aber so minimalistisch gehalten, dass ihr euch da bitte nicht zu viel erwarten dürft.

Audiovisuell grandios!

Die Welt strotzt nur so vor Details und der Style überzeugt von Anfang bis Ende. Einen großen Teil der Atmosphäre verdankt das Game dem grandiosen Soundtrack. Jeder Abschnitt in der Spielwelt hat seinen eigenen musikalischen Teil und auch die Texte passen immer zur Geschichte und zum Spielgeschehen.

Eine weitere Besonderheit von South of Midnight ist der unverkennbare Look. Stop Motion kommt zwar immer wieder mal in Games vor, an der Tagesordnung liegt es aber definitiv nicht. Man kann den Modus zwar auch ausschalten, aber wir hatten das Bedürfnis zu keiner Zeit. Besonders gut kommt der Stil in den Zwischensequenzen zur Geltung. Hier wurde er sogar extra von einem spezialisierten Filmstudio gemacht, anders als im Game selbst, wo er nur digital eingearbeitet wurde.

Zusammenfassung

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