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Spacebase Startopia im Test

Wer Dungeons 3 mochte, wird mit Spacebase Startopia wieder von Realmforge abgeholt. Wuseliges Aufbauspiel trifft Wirtschaftssimulation. Eine Raumstation als Setting ist neu, das Gameplay bekannt. Spacebase Startopia besteht aus einem Kampagnenmodus mit 10, von der KI VAL angeleiteten oder kommentierten Einzelmissionen, die nur grob zusammenhängen, einem Multiplayer Modus für bis zu 4 Spieler und das freie Spiel. Ob Spacebase Startopia dies zu einem runden Ganzen zusammenzusetzen weiß, das schauen wir uns nun genauer an.

Die Spacebase Startopia bietet dem Spieler drei unterschiedliche Ebenen. Das Bio-Deck, auf dem Lebensnotwendige Sachen wie Sauerstoff, Nahrung und weitere Ressourcen in Form von Pflanzen angebaut werden können. Das Fun-Deck hingegen, bietet den Alien-Besuchern verschiedenste Räumlichkeiten, um sich selbst zu unterhalten oder unterhalten zu werden. Und das Sub-Deck bietet Platz für die unschöneren, aber nicht unnötigen Räume, wie Unterkünfte, Müllentsorgung oder Lager.

Spacebase Startopia - Screenshot 04

Spacebase Startopia: Aufbausimulation auf drei Ebenen

Jede der drei Ebenen braucht eigene Alien-Angestellte, um Besucher anzulocken. Das Personalmanagement bietet viele Zahlen und Statistiken, wie zum Beispiel Zufriedenheit oder Arbeitseifer, aber eigentlich braucht es diese nicht, da es quasi keinen Einfluss auf das Spielgeschehen hat. Solange das passende Volk im jeweiligen Gebäude arbeitet, kann wenig schief gehen.

Das Fun-Deck und das Sub-Deck, spielen sich nahezu identisch. Man platziert Atmosphäre-Filter, Energieverteiler, sammelt Müll auf, oder ordnet den Fuzzis, den Roboter-Arbeitern, an Müll aufzusammeln, baut Räume, schaltet neue Räume frei und baut diese. Wenn der rechteckige Sektor dann zu voll bebaut ist, öffnet man einen neuen Sektor. Im Normalfall liegt in diesem ein wenig Müll, in selteneren Fällen findet man in neuen Sektoren aber auch Gegner. Sowohl jeder Sektor als auch alle Gebäude auf diesen beiden Ebenen sind rechteckig, damit wird das Bauen deutlich entspannter als in anderen Genre-Vertretern.

Das Bio-Deck hat ein etwas anderes Konzept, zwar wird es genauso wie die anderen beiden Decks in Sektoren aufgeteilt, die man langsam freischalten kann, jedoch ist das Bio-Deck dazu gedacht, durch Terraforming mit Biom-Pinsel die ideale Anbaufläche für alle möglichen Arten von Pflanzen zu bieten. Auf dem Deck Leben auch die Dryaden, eine Einheit, die sich um Pflanzen kümmert und diese automatisch erntet.

Immer wieder auftretende Zufallsereignisse, wie ein Gebäudeinspektor, der mal eben ein Gebäude lahmlegt, eine Putzkolonne, die für kleines Geld den gesamten Müll beseitigt oder zufällig auftauchende Händler, halten das Spiel frisch. Es gibt viele dieser kleinen Ereignisse und zu jedem hat die KI VAL einen flotten Spruch auf den Lippen.

Zusammen ist es schöner

Der Multiplayer von Spacebase Startopia kommt in zwei unterschiedlichen Modi daher. Es gibt den kooperativen Mehrspieler Modus und den kompetitiven Mehrspieler Modus. Beide Modi unterstützen bis zu 4 Spieler. Im kooperativen Spiel arbeiten die Spieler gemeinsam daran die eigene Raumstation zur besten und besucherfreundlichsten zu machen. Im kompetitiven Spiel hingegen teilen sich alle dieselbe Raumstation und wissen nicht, wann sie auf ihre Gegenspieler treffen. Hinter jeder Sektor-Erweiterung könnte plötzlich der Gegner warten. Es gibt Bombenattentate und Kampf, um sich gegenseitig beim Bau zu behindern. Das Ziel ist es, mehr zu produzieren und glücklichere Besucher zu haben. Mit Kampf und Sabotage verlangsamt man den Gegner, das verbraucht aber auch die eigenen Ressourcen.

Doch trotz des Umstandes, dass Spacebase Startopia auf dem PC, der Xbox One Series S und Series X, der Playstation 4 und 5 und auf der Nintendo Switch erhältlich ist, bietet der Multiplayer kein Crossplay zwischen den ganzen Plattformen

Kämpfen wie früher

Wer irgendwann ein simples RTS gespielt hat, für den wird der Kampf in Spacebase Startopia maximal ein leichtes, nerviges Hindernis sein. Kämpfe bietet wenig Abwechslung, wenig Steuerungsmöglichkeiten und eigentlich nichts Besonderes. Es gibt drei unterschiedliche Mechs, die man in der eigenen Sicherheitszentrale haben kann, und Security Drohnen. Mithilfe der Forschung kann man die Werte der eigenen Einheiten verbessern. Die Mechs und Drohnen haben keine Spezialfertigkeiten, dafür aber ein liebevolles Design.

Zusammenfassung

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