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Conan Chop Chop im Test

Conan Chop Chop wurde von Mighty Kingdom in Australien entwickelt und von Funcom Anfang März 2022 veröffentlicht. Es ist ein Party-Roguelite, dass aus einer Top-Down Perspektive mit bis zu 3 Freunden gespielt werden kann.

Conan Chop Chop lässt Spieler*innen in die Sandalen von Chibi-Conan dem Barbaren schlüpfen, um einen bösen Magier zu besiegen. Wie in einem klassischen Roguelite warten auf dem Weg zu dem Endboss viele kleinere und größere Gegner darauf besiegt zu werden, und viele Items warten darauf freigeschalten und gesammelt zu werden.

Einzigartige Helden

Ob man sich gerne mit Schwert und Schild mit Gegnern misst, oder aus sicherer Entfernung den Bogen spannt, in Conan Chop Chop findet jeder Spieler den zu sich passenden Charakter. Es gibt den Schwert schwingenden Conan, den Bogenschützen Bêlit, die Söldnerin Valeria und den schwer gerüsteten Pallantides. Jeder dieser Charaktere startet mit einer Bewegungsfertigkeit, dem sogenannten „Dash“. Durch das Spielen schält man aber weitere Fähigkeiten frei. Zum Beispiel einen Blutrauch bei Conan, oder einen Klingenwirbel bei Valeria. Die Charaktere bieten alle ein unterschiedliches Spielgefühl, Conans „Dash“ ist ein
wuchtiger Sprungschlag, während Valeria sich grazil durch die Gegner bewegt und ihnen dabei Blutungsschaden zufügt.

Noch diverser wird das Spielgefühl, sobald man die riesige Anzahl an Objektkombinationen mit Einfließen lässt. Die Charaktere Rüsten sich jeweils mit einer Nahkampfwaffe, einem Bogen, einer Rüstung, einem Schild und mehreren „Charms“ aus. Jeder der normalen Ausrüstungsgegenstände ist für bestimmte Kampfarten gedacht. Manche Rüstungen bieten Boni für Schwerter, manche Schilde für Elementarschaden. Die „Charms“ sind austauschbare Sonderfertigkeiten. Am Anfang kann jeder Charakter 2 davon tragen, wobei durch das Leveln mehrere Slots freigeschalten werden können. „Charms“ reichen von simplen extra Plätzen für Heilitems, oder mehr Golddrops von Gegnern, bis hin zu Strategie definierenden Effekten wie Begleitern, spektrale Waffen die um die Charaktere rotieren oder Explosionen bei Nahkampfangriffen, wenn der Charakter eine volle Ressourcenleiste hat.

Gnadenlose Kämpfe

Conan Chop Chop ist, wie eingangs erwähnt, ein Roguelite. Diese Art von Spiel, kommt ohne eine bestimmte Schwierigkeit nie aus, und so wird der Spieler oder die Spielerin auch in Conan Chop Chop oft scheitern, bevor der Endboss seinen letzten Atemzug tut. Erschwerend kommt hinzu, dass verschiedene Gebiete mitsamt ihren Bossen bezwungen werden müssen ohne so nervige Dinge wie den Tod dazwischen kommen zu lassen. Zwar können mit jedem Scheitern neue Items und Skills freigeschalten werden, doch auch dass ist nur bedingt hilfreich, solange man die Angriffsmuster der Gegner noch nicht gut genug kennt. Ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um überhaupt das erste Gebiet zu schaffen, doch auch danach wurde es zum Glück nur marginal einfacher. Genau dieses Trial and Error Prinzip, ist genau das, was ich mir von Conan Chop Chop gewünscht habe, denn wenn ich ein einfaches Spiel spielen möchte, spiele ich kein Rougelite.

Sobald man allerdings im Koop spielt, wird das Spiel bedeutend einfacher. Ich konnte nur den 2-Spieler*innen Koop spielen, doch auch hier fiel uns beiden schon auf, dass das Spiel wohl entweder als harte Singleplayer Rougelite Erfahrung oder als Koop Party-Spiel gedacht ist. Wir können das dem Spiel auch nicht übelnehmen, denn Funcom wirbt ja sogar für das Spiel als Party-Roguelite. Der Koop funktioniert ohne Probleme, die Verbindung kann entweder über Steam, oder via eines Lobbycodes hergestellt werden. Die vergeben Skillpunkte werden übernommen, die freigeschalteten Items gelten immer vom Host. Wir konnten in der ganzen Testzeit, auch keinen einzigen Bug finden.

Zusammenfassung

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