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Asterigos: Curse of the Stars im Test

Mit Asterigos: Curse of the Stars bringt uns Publisher tinyBuild ein weiteres Fantasy Hack and Slay Abenteuer, bei dem wir kunstvoll Monster in ihre Einzelteile zerhacken dürfen. Das Erstlingswerk der Entwickler von Acme Gamestudio besticht mit hervorragender, von der griechischen und römischen Mythologie inspirierter Grafik in Drittpersonperspektive und guter Spielbarkeit. Aber macht es auch Spaß?

Die Ähnlichkeiten zum erst vor kurzem erschienenen Soulstice sind frappierend – wiederum spielen wir ein junges Mädchen, das im Nahkampf Monster tötet während sie eine von Gott und der Welt verlassene Stadt erforscht. Die Stadt Aphes war einst der Sitz einer fortschrittlichen Zivilisation, die Magie erforscht und erfolgreich genutzt hat. Leider ist dabei im Laufe der Zeit etwas schief gelaufen. Zeit die Sache aufzuklären und die Stadt von ihren Problemen zu befreien. Es handelt sich dabei nicht gerade um das erste Hack and Slay Actionspiel auf dem Markt, aber im Gegensatz zu sehr vielen Mitbewerbern (auf Steam, bei den Konsolen ist es nicht ganz so schlimm) stimmt bei Asterigos: Curse of the Stars nicht nur die Qualität der Grafik und der Animationen, sondern es passt auch die Spielbarkeit. Es macht einfach Spaß, sich von Kampf zu Kampf durch die Stadt zu bewegen und dabei immer neue Informationen zur Hintergrundgeschichte zu erhalten. Die Kämpfe sind nicht nur immer wieder gegen die selben Gegner, sondern gegen eine Vielzahl an unterschiedlichen Feinden, die immer neue Taktiken benötigen, um sie zu besiegen. Neben den über 60 verschiedenen normalen Gegnertypen gibt es auch über 20 Bosse, jeder davon mit seiner individuellen Kampfmechanik, die in mehrphasigen Bosskämpfen niedergerungen werden müssen.

Asterigos: Curse of the Stars Zauberstab

Viel Spielinhalt

Die Welt von Asterigos: Curse of the Stars ist voll mit Geheimnissen und unerzählten Geschichten. Neben der umfangreichen Hauptaufgabe gibt es über 100 Sammlerstücke zu finden, dazu könnt ihr zahlreiche Nebenquests erledigen und nach dem Durchspielen wird ein New Game+ Modus freigeschalten. Die einzelnen Abschnitte sind recht umfangreich, nachdem es weder eine Mini- noch eine Übersichtskarte oder zumindest einen Kompass gibt, könnt ihr euch hier auch schnell ordentlich verlaufen.

Heldenstory

Eine Stadt, die seit 1.000 Jahren unter einem schrecklichen Fluch leidet, voll mit schrecklichen Monstern und unzähligen Gefahren… und ein junges Mädchen wird losgeschickt, die Situation zu klären. Typische Computerspiel Story eben, Shakespeare würde sich bei so einer lächerlichen Prämisse im Grab umdrehen, aber wir Spieler können froh sein, wenigstens irgendeine Story zu erhalten. Eigentlich ist es ja eh in den meisten Spielen so – wir spielen einen einsamen Helden, der sich im Kampf gegen das Böse durch unendliche Monsterhorden schnetzelt. Und so schlecht ist die Geschichte eigentlich gar nicht, sie wird in vielen Zwischensequenzen, (magischen) Rückblicken und anhand vieler schriftlicher Dokumente im Detail erzählt und beinhaltet durchaus ein paar mehr Details als „böser Zauberer erschafft Monsterarmee und will die Welt erobern“. Unsere Entscheidungen haben Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Story.

Wir spielen Hilda, eine junge Kriegerin, die ausgesandt wird um zu klären, was mit einer von unserem Vater geleiteten Expedition passiert ist. Unser Vater hat sich mit einigen Kriegern aufgemacht, um die Stadt Aphes zu erkunden – und ist seit dem verschollen. Wir erforschen also Aphes, die gefallene Stadt der Sterne, und werden im Laufe des Spieles versuchen, ihre Probleme zu lösen und die Stadt zu ihrem alten Glanz zurückzuführen. Dazu müssen wir nur ein paar Monster vernichten. Wir können zwischen mehreren Waffen wählen, neben unseren Kurzschwertern haben wir auch einen Hammer, einen Speer und einen Zauberstab (für Distanzangriffe) zur Auswahl. Mit unserem Schild können wir Angriffe blocken. Als ausgebildete Kriegerin können mir mit all den Dingen umgehen, wobei wir im Laufe des Spieles natürlich immer besser werden, wenn wir uns auf bestimmte Waffen konzentrieren.

Wir lernen Minerva kennen, die sich mit ihren Getreuen in einen unterirdischen Teil der Stadt (Die Zuflucht) zurückgezogen hat. Dies dient uns als Hauptquartier, wo wir zwischen den Missionen die Dienste des Schmiedes in Anspruch nehmen oder uns einfach nur erholen können. Hier erhalten wir auch immer neue Aufträge von Minerva. Die Zuflucht, ebenso wie die restliche Stadt ist von griechischer Architektur beeinflusst und schaut eigentlich ziemlich beeindruckend aus… allerdings ist sie relativ leer. Die Interaktionsmöglichkeiten sind überschaubar. Alle paar Meter treiben sich irgendwelche Monster herum, aber sonst tut sich wenig. Eine riesige Kulisse mit wenig Inhalt. Leider gibt es auch keine Übersichtskarte, und so klein sind die einzelnen Abschnitte nicht.

Charakterentwicklung

Unter Einsatz von im Kampf erhaltener Attributpunkte können bestimmte Eigenschaften unserer Heldin verbessert werden. Lebenspunkte werden erhöht, bei Angriffen wird mehr Schaden zugefügt und so weiter. Daneben gibt es auch Talentpunkte, um besondere Fähigkeiten zu erlernen. So könnt ihr beispielsweise eure Effizienz mit bestimmten Waffen massiv erhöhen – allerdings müsst ihr euch natürlich entscheiden, auf welche Waffe(n) ihr Hilda spezialisieren wollt. Hilda kann 2 Waffen gleichzeitig ausrüsten. Schmuckstücke verbessern ebenso Heldenattribute, während Tränke, Salben oder Splitter für einmalige Bonuseffekte verwendet werden können. Verbrauchbare Gegenstände können selbstverständlich in Schnellzugriffsslots gelegt werden. Das gleichzeitige Ausrüsten von zwei Waffen und die Möglichkeit, schnell im Kampf zwischen ihnen zu wechseln, in Kombination mit den Fertigkeiten, Talenten und magischen Elementen führt – nach ein wenig Übung – zu einem unglaublich rasanten Kampfgeschehen.

Zusammenfassung

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