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Traumberuf E-Sportler: So lässt sich mit Zocken Geld verdienen

Längst ist der Computer- und Videospielmarkt in der Mitte der heutigen Gesellschaft angekommen. Wenig verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, in der Online-Gaming-Welt ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Dank der fortschreitenden Digitalisierung eröffnen sich diesbezüglich stetig neue Möglichkeiten. Ein besonders schneller Weg, im Internet an Geld zu gelangen, ist das Glücksspiel. Vielerorts haben die Online Casinos mittlerweile die herkömmlichen Spielhallen abgelöst. Auf MrCasinova Online Gaming eröffnet sich eine große Vielfalt an verschiedenen Anbietern klassischer Casinospiele und abwechslungsreicher Slots. Auch hier kann mit ein wenig Glück beim Zocken echtes Geld verdient werden. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, mit Zocken Geld zu verdienen und welche das sind, erfahrt ihr in diesem Artikel.

„Spielend“ leicht Geld verdienen?

Für viele Menschen gilt das Zocken als reine Unterhaltung und Freizeitbeschäftigung. Nur wenige Menschen schaffen es, ihr Hobby tatsächlich zum Beruf zu machen. Kein Wunder, denn der Weg dorthin ist alles andere als leicht. Als blutiger Anfänger ist es in vielen Fällen sogar nahezu unmöglich, auf diese Weise langfristig Geld zu verdienen. Vielmehr haben in der Regel ausschließlich Ausnahmespieler:innen mit großer Erfahrung, bewährten und perfekt eingeübten Strategien sowie umfangreichen Kenntnissen des Spiels überhaupt eine Chance, vorzeigbare Beträge an Geld zu gewinnen.

Trotzdem gibt es Bereiche im Internet, die abseits der E-Sportler-Szene dazu einladen, mit Videospielen sein eigenes Geld zu verdienen. Hier eröffnen sich zahlreiche unterschiedliche Tätigkeitsfelder, die verschiedene Talente verlangen. Tatsächlich kann im Internet heutzutage jeder auf seine eigene Art und Weise echtes Geld verdienen.

Professionelles Zocken: E-Sport

Bekanntermaßen steht der Begriff E-Sport für „elektronischen Sport“. Damit ist gemeint, dass Computer- und Videospiele als Individual- oder Mannschaftssport in professionell organisierten Wettbewerben gespielt werden. Mittlerweile wird E-Sport in einigen Ländern der Welt sogar als echte Sportart anerkannt.

Vergleichbar mit dem herkömmlichen Sport wird auch die E-Sport-Szene in unterschiedliche Sportarten aufgeteilt. Besonders populär sind die Disziplinen Ego-Shooter, Sportsimulationen und Echtzeit-Strategiespiele. Als besonders talentiert und in der Folge erfolgreich gelten diejenigen Spieler:innen, die eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit sowie eine außergewöhnlich gute Koordination zwischen Hand und Auge aufweisen. Die Bedeutung der verschiedenen Fähigkeiten variiert von Spiel zu Spiel.

In internationalen Wettbewerben haben die besten E-Sportler:innen der Welt die Möglichkeit, beachtliche Geldsummen zu verdienen. Hier beginnen die ausgeschütteten Preisgelder in der Regel erst über 20.000 US-Dollar. Darüber hinaus kann eine Teilnahme an den professionellen Turnieren den Weg für eine lukrative Zusammenarbeit mit großen Sponsoren ebnen. Nicht zuletzt ist es möglich, sich als erfolgreicher Gamer einem professionellen und erfolgreichen Team anzuschließen. Hier treffen ausschließlich E-Sportler aufeinander, die beruflich zocken. Eine Mischung aus Sponsorengeldern, Werbeeinnahmen und den beträchtlichen Preisgeldern sorgt dafür, dass Mitglieder einer E-Sport-Mannschaft tatsächlich von der Tätigkeit als professioneller Gamer leben können.

A1_Austrian_eSports_Festival1__SYMBOLFOTO_c_Florian_Wieser_300dpiYouTube, Twitch & Co.: Videoplattformen als Einnahmequelle

Unabhängig von eigenen Fähigkeiten in Videospielen kann mit der Produktion von Content auf Videoplattformen echtes Geld verdient werden. Hier können sowohl unterhaltsame als auch informative Videos das persönliche Spielerlebnis einfangen und als Live-Content oder sogenannten Content on demand veröffentlicht werden. So kann sich eine sichere Einnahmequelle rund um die eigene Person aufgebaut werden.

Vor allem im Bereich Livestreaming ist potenzieller Erfolg damit verbunden, viele Stunden am Tag zu streamen. Nur so ist es möglich, sich ausreichend Sichtbarkeit und Reichweite auf der jeweiligen Plattform zu erarbeiten und eine lohnende Zuschauerschaft zu generieren. Ist das geschafft, kann dank Werbeeinnahmen, Spenden, Affiliate-Programmen und Partnerschaften mit Sponsoren tatsächlich viel Geld verdient werden.

Hier gilt: Je größer das eigene Publikum, desto höher die persönlichen Einnahmen. Mit mehr Zuschauern werden auch mögliche Kooperationspartner auf den eigenen Kanal aufmerksam. In der Folge ist eine bezahlte Zusammenarbeit möglich. Auf mehreren Videoplattformen sorgen monatliche Abonnements und Spenden der Zuschauer für zusätzliche finanzielle Einnahmen.

Eine neue Form des Zockens: von Pay to Win zu Play to Earn

Bis vor kurzem war es üblich, für das Zocken von Videospielen mit dem eigenen Geld zu bezahlen. Allerdings gibt es dank einer neuen Art von Videospielen nun die lukrative Möglichkeit, dass Gamer beim Spielen echtes Geld verdienen. Das neue Spielprinzip ist unter dem Namen „Play to Earn“ bekannt und sorgt insbesondere in der Szene von Kryptowährungen für große Begeisterung.

Das spannende System funktioniert so, dass sich Gamer innerhalb der Videospiele bestimmte Gegenstände verdienen können, die in der Folge tausch- und verkaufbar sind. Dementsprechend wird das gängige Geschäftsmodell „Pay to Win“ vollständig umgekehrt, welches darauf fußt, dass mit dem Kauf von In-Game-Währungen ausgewählte Gegenstände erworben werden können, die Spieler:innen in der Videospielwelt einen Vorteil erschaffen. Oftmals basieren komplette Spielmechaniken auf dieser Form von In-Game-Handel. So mussten teilweise enorme finanzielle Mittel aufgebracht werden, um im Spiel tatsächliche Erfolge erzielen zu können.

Durch den Wandel von „Pay to Win“ zu „Play to Earn“ könnte jetzt eine spannende Revolution in der Videospielbranche bevorstehen. Mit den „Play to Earn“-Spielen ginge ein komplett neuartiges Finanzsystem einher, welches zukünftig eine ganze Reihe von Einnahmemöglichkeiten eröffnen könnte.

Videospiel-Entwickler: im Herz der Branche

Von vielen ist es ein Traum, ein eigenes Videospiel zu entwickeln. Mit dem Berufsfeld der Videospiel-Entwicklung ist es möglich, diesen Traum real zu machen. Als Videospiel-Entwickler wird in die Perspektive der Unternehmen der Videospielbranche eingetaucht. Hier werden sowohl Kenntnisse im Umgang mit verschiedenen Grafiken als auch ein Verständnis der internen Spielmechanismen vorausgesetzt. Deutschlandweit gibt es mehrere passende Studiengänge. Außerdem sorgen vielfältige Programme und Online-Angebote dafür, dass sich auch privat in diesem Bereich fortgebildet werden kann. So können sich ohne viel Aufwand erste Fähigkeiten angeeignet werden, die bei der späteren Videospiel-Entwicklung erforderlich sind.

Abgesehen vom eigenen Entwickeln von Videospielen gibt es ebenfalls die Möglichkeit, bereits entwickelte Spiele zu testen. Dafür kann sowohl für Videospielunternehmen als auch für Spielemagazine gearbeitet werden. Als Spieletester für Videospielunternehmen werden neben erweiterten Programmierkenntnissen auch ein ausgezeichnetes logisches Denkvermögen vorausgesetzt. Hier wird sich auf die Suche nach Bugs und Fehlern in der spieleigenen Logik gemacht. Anders sieht es im Bereich Spielemagazin aus. Mit dem Ziel eine fundierte Meinung über das erfahrene Spielerlebnis zu veröffentlichen, werden insbesondere Fähigkeiten im Schreiben, Moderieren oder auch dem Videoschnitt vorausgesetzt.

Alle potenziellen Berufsfelder vereint, dass eine hohe Begeisterung für jegliche Formen von Videospielen nötig ist, um tatsächlich mit Zocken echtes Geld zu verdienen. Das kontinuierliche Wachstum der Branche wird dafür sorgen, dass die Auswahl an Optionen, mit Videospielen den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, in Zukunft noch größer werden wird.

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