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Assassin‘s Creed Verwobene Geschichten – Valhalla im Kurztest

Ich durfte im Rahmen einer Präsentation schon vor kurzem einen Sneak Peak auf die am 14. Dezember 2021 erschienenen Verwobenen Geschichten werfen und war danach schon sehr auf ein Wiedersehen mit Kassandra in Assassin’s Creed Valhalla gespannt. Das Gratis-Crossover-Event umfasst zwei Story-Episoden, jeweils in AC Valhalla und AC Odyssey und lässt die Geschichten der beiden Protagonist*Innen verschmelzen.

Von Albträumen geplagt

Auf der Insel des Nebels werden die Menschen von furchtbaren Albräumen geplagt und beginnen aufgrund des Schlafmangels durchzudrehen. Eine Seherin ist den weiten Weg aus Schottland zu euch gereist und bittet euch nach ihrer Ankunft in der Siedlung um Hilfe, um der mysteriösen Sache auf den Grund zu gehen. Hilfsbereit wie Eivor ist, macht ihr euch sogleich auf zur Isle of Skye. Dort angekommen zeichnet sich ein mysteriöses Bild und mitten in euren Recherchen trefft ihr auf Kassandra, die anscheinend der Auslöser der Albträume ist – oder doch nicht?

AC Valhalla Verwobene Geschichten - Eivor und Kassandra

Die Insel des Nebels

In der kostenlosen Crossover Episode von Assassin’s Creed Valhalla reist ihr nach Schottland und bekommt dort ein komplett neues Gebiet spendiert. Dieses ist zwar überschaubar, aber für ein kostenloses Crossover ist eine neue Map schon etwas sehr besonderes. Die Insel wurde optisch ansprechend gestaltet und speziell das rötlich gefärbte Laub ist mir in Erinnerung geblieben. Die Crossover-Quest ist spannend gestaltet, auch wenn ich mir ein etwas epischeres Ende gewünscht hätte – andererseits wurden jetzt neue Möglichkeiten eröffnet, auf die in zukünftigen Teilen eingegangen werden kann. Neben der Hauptquest, könnt ihr im neuen Gebiet auch ein paar Tattoos finden, die Eivor einen griechischen Touch verleihen sollen – ich persönlich kein Fan der fliegenden Papiere, muss aber sagen, dass ich hier schon wesentlich besser beim Einfangen dieser abgeschnitten habe. Ein besonderes Highlight ist übrigens der Speer des Leonidas, den ihr nach Abschluss der Geschichte erhaltet und nostalgische Erinnerungen an Schlachten in Odyssey weckt.

Der Sound der Insel

Die musikalische Untermalung ist gut gelungen – nordische Klänge vereinen sich mit einem Hauch von griechischer Atmosphäre – sofern denn die richtigen Töne bei mir erklungen sind. Ich hatte nämlich immer wieder das Problem, dass ich anstatt der vorgesehen Open-World Musik nur unheilvolles Getrommel gehört habe. Dies hat sich leider nur durch einen Reload meines Saves beheben lassen. Und auch die Stimmen waren wie bisher ein wenig seltsam ausbalanciert – zum einen habe ich das Gefühl Eivor schreit ihre Gesprächspartner*Innen an und wenn diese antworten, verstehe ich diese wiederum fast gar nicht. Beim Spielen mit Kopfhörern fallen diese Lautstärkeunterschiede besonders auf und schaden damit der Immersion. Gelobt werden muss aber das fantastische Voice Acting von Melissanthi Mahut, die auch schon in Odyssey ihre Stimme der heißblütigen Kassandra geliehen hat. Mein Herz macht einfach immer Freudensprünge, wenn ich sie Malaka sagen höre.

AC Valhalla Verwobene Geschichten - Kassandra

FAZIT

Ich fand die Verwobene Geschichte in Assassin’s Creed Valhalla einfach großartig, denn ich habe Kassandra schon in Odyssey sehr in mein Herz geschlossen. Die Idee der Crossover Episoden finde ich sehr ansprechend, und würde mir ab jetzt mehr davon wünschen. Der Ausflug auf die Insel des Nebels hätte zwar ein wenig epischer aufgelöst werden können, aber in mir regt sich die Vermutung, dass hier gerade ein Stein ins Rollen gebracht wurde, der sich auf die Zukunft des Franchises auswirken könnte. Immerhin handelt es sich um ein Gratis-Add-On, damit so viele Spieler*innen wir möglich die Verwobenen Geschichten erleben können. Und mehr Kassandra? Dazu sage ich nicht nein! Denn – ohne zu viel über das Ende von Odyssey zu verraten – bietet gerade die griechische Kämpferin genug Stoff für zukünftige Handlungsstränge. Hier spricht natürlich die Optimistin in mir, aber in Zeiten wie diesen – und gerade vor Weihnachten – darf man sich doch etwas wünschen. Und jetzt entschuldigt mich bitte, denn ich muss nach Griechenland aufbrechen, wo die nächste Verwobene Geschichte auf mich wartet, von der ich euch natürlich berichten werde!

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