Die gamescom 2026 meldet kurz vor dem Start mehr als 1.600 Ausstellende aus 67 Ländern. Die gesamte Bruttoausstellungsfläche von 233.000 Quadratmetern ist ausgebucht, auch die indie area wächst erneut.
Die gamescom 2026 geht mit neuen Höchstwerten in die Veranstaltungswoche. Nach Angaben der Veranstalter nehmen mehr als 1.600 Ausstellende aus 67 Ländern teil, der Auslandsanteil liegt bei 70 Prozent. Insgesamt stehen 233.000 Quadratmeter Bruttoausstellungsfläche zur Verfügung, die laut Koelnmesse erstmals vollständig ausgebucht sind. Zudem sind 47 Länderpavillons aus 40 Ländern angekündigt.
Auch auf Besucherseite ist die Nachfrage hoch: Wildcards und Tickets für den Samstag sind laut Veranstalter bereits ausverkauft. Die eigentliche gamescom findet vom 26. bis 30. August 2026 in Köln statt. Den öffentlichen Auftakt bildet die gamescom Opening Night Live am 25. August.
Indie-Bereich wächst auf mehr als 420 Unternehmen
Die gamescom indie area soll 2026 mehr als 420 Unternehmen umfassen. Gegenüber den 364 Unternehmen des Vorjahres entspricht das einem Plus von rund 16 Prozent. Besucherinnen und Besucher sollen dort mehrere hundert Spiele kleinerer Studios und Teams sehen können.
Zum Rahmenprogramm gehören außerdem Livestreams und Shows wie die gamescom awesome indies show, gamescom GDQ und das gamescom studio. Das gamescom city festival ist für den 29. und 30. August in der Kölner Innenstadt angekündigt.
gamescom congress und Entwicklerkonferenz
Für Fachbesuchende beginnt die Veranstaltungswoche bereits mit der gamescom dev. Die Entwicklerkonferenz läuft rund um den 23. bis 25. August; das reguläre Konferenzprogramm ist für den 24. und 25. August angesetzt. Nach Angaben der offiziellen Veranstaltungsseite sind rund 390 Speaker und etwa 220 Sessions geplant.
Am 27. August folgt der gamescom congress. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird den Kongress eröffnen und damit als erster deutscher Bundespräsident die gamescom besuchen. Inhaltlich stehen unter anderem die Themen Demokratie, Bildung, Gesundheit, Innovation und digitale Kultur auf dem Programm.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der offiziellen gamescom-Webseite.
