ASUS nimmt Vorbestellungen für die ProArt-Notebooks P14 und P16 mit NVIDIA RTX Spark an. In Deutschland beginnen die Preise bei 3.299 beziehungsweise 2.999 Euro.
ASUS hat die Vorbestellungen für das ProArt P14 (H7407) und das ProArt P16 (H7607) gestartet. Beide Windows-Notebooks verwenden NVIDIAs RTX-Spark-Plattform mit Grace-CPU, Blackwell-RTX-GPU und gemeinsam nutzbarem Speicher. Laut deutscher Pressemitteilung soll die Auslieferung am 16. Oktober 2026 beginnen.
Das P14 ist 13,9 Millimeter dünn und wiegt laut ASUS 1,48 Kilogramm; für das P16 nennt der Hersteller 12,9 Millimeter und 1,77 Kilogramm. Die Akkukapazität liegt je nach Modell bei bis zu 90 beziehungsweise 99 Wh. Beide Geräte besitzen ein Lumina-Pro-OLED-Display mit 120 Hz, Antireflexbeschichtung und einer angegebenen Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits. Das P14 erreicht bis zu 3K, das P16 bis zu 4K und unterstützt NVIDIA G-SYNC.
RTX Spark soll je nach Ausstattung bis zu 128 GB Unified Memory und bis zu ein Petaflop FP4-KI-Leistung bereitstellen. Damit zielt ASUS vor allem auf lokale Modelle, Bild- und Videogenerierung sowie kreative Anwendungen. Die genannten Maximalwerte beschreiben die Plattform und sind nicht automatisch für jede erhältliche Konfiguration gültig. Neben NVIDIAs CUDA-Umgebung führt ASUS eigene Programme wie MuseTree für generative Inhalte und StoryCube für die Medienorganisation an.
Für weitere KI-Workflows nennt ASUS die offene Oberfläche ComfyUI und Hermes Agent von Nous Research. Ob Daten tatsächlich ausschließlich lokal verarbeitet werden, hängt von den verwendeten Anwendungen, Modellen und Einstellungen ab. Die Geräte können bei Bedarf auch Cloud-Dienste nutzen. Ein kompakter ProArt GR1X mit RTX Spark, zwei M.2-Steckplätzen und 10-Gigabit-Ethernet ist ebenfalls angekündigt; er soll später im Jahr erscheinen.
Das ProArt P14 kostet in Deutschland laut ASUS 3.299 Euro. Das P16 startet bei 2.999 Euro, wobei Ausstattung und Preis je nach Konfiguration variieren. Die deutschen P14- und P16-Angebote zeigen die vorbestellbaren Varianten. Angaben zu realer Leistung und Laufzeit lassen sich erst mit unabhängigen Messungen einordnen.
