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SteelSeries AEROX 3 Wireless Gen 2 im Test

Die AEROX 3 Wireless Gen 2 Gaming-Maus ist keine komplette Neuauflage, sondern vor allem ein technisches Update der bekannten Ultralight-Maus von SteelSeries.

Hersteller SteelSeries modernisiert den Vorgänger mit 4K-Wireless-Polling, TrueMove-26K-Sensor und verbesserter Akkulaufzeit. Wir haben uns für euch angesehen, wo es Verbesserungen gibt und ob sich ein Neukauf der AEROX 3 Wireless Gen 2 für den Gamer lohnt.

Technische Daten

  • Typ: kabellose Gaming-Maus
  • Form: symmetrisch
  • Gewicht: 68 g
  • Sensor: SteelSeries TrueMove 26K
  • Auflösung: bis zu 26.000 DPI
  • Tracking-Geschwindigkeit: 400 IPS
  • Beschleunigung: 40G
  • Polling-Rate: bis zu 4.000 Hz kabellos, 1.000 Hz kabelgebunden
  • Verbindungen: 2,4 GHz, Bluetooth 5.0, USB-C
  • Tasten: 6 programmierbare Tasten
  • Schalter: mechanisch, ausgelegt auf 80 Millionen Klicks
  • Schutzklasse: IP54
  • RGB: 3 Zonen
  • Akku laut Hersteller: bis zu 120 Stunden via 2,4 GHz, bis zu 200 Stunden via Bluetooth
  • Abmessungen: 120,55 x 67,03 x 37,98 mm
  • Kabel: USB-A auf USB-C, 1,8 m
  • Lieferumfang: Aerox 3 Wireless Gen 2 Gaming-Maus, USB-C-Dongle für 2,4-GHz-Funkverbindung, USB-Typ-C-auf-USB-Typ-A-Super-Mesh-Daten-/Ladekabel (5,9 ft/1,8 m), Verlängerungsadapter (USB-C auf USB-C)
  • Preis zum Start: rund 109,99 Euro

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Design, Verarbeitung und Ergonomie

Die AEROX 3 Wireless Gen 2 setzt auf ein bekanntes Grundgerüst, erweitert dieses aber an mehreren Stellen sinnvoll. Im Mittelpunkt stehen das 4K-Wireless-Upgrade mit bis zu 4.000 Hz, der TrueMove-26K-Sensor mit 26.000 DPI, 400 IPS und 40G sowie eine Klick-Reaktionszeit von 1,2 Millisekunden. Dazu kommen sechs programmierbare Tasten, mechanische Schalter mit einer Lebensdauer von 80 Millionen Klicks und ein weiterhin sehr niedriges Gewicht von 68 Gramm.

Bei Bauweise und Ausstattung bleibt SteelSeries seiner Linie treu. Das bekannte Honeycomb-Gehäuse kombiniert ein niedriges Gewicht mit IP54-Schutz über AquaBarrier gegen Staub, Schmutz und Spritzwasser. Dazu kommen 3-Zonen-RGB und eine transluzente Gehäuseoptik in den Farbvarianten Shadow, Ghost und Magenta Haze. Die offizielle Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei bis zu 120 Stunden über 2,4 GHz beziehungsweise bis zu 200 Stunden via Bluetooth, wobei SteelSeries selbst darauf hinweist, dass die tatsächliche Laufzeit von Polling-Rate, Beleuchtung und Energieeinstellungen abhängt. Wenn man die höchste Polling-Rate mit 4000 Hz verwendet, halbierte sich die Akkulaufzeit bei uns in etwa, das ist aber immer noch ausreichend.

Die hauptsächlichen Änderungen bei der neuen Version betreffen also das „Innere“, sprich die techn. Ausführung, das „Äußere“ ist so gut wie gleich geblieben, die Maus ist sehr leicht, liegt sehr gut in der Hand und ist für Rechts- und Linkshänder gleich gut geeignet. Das Mausrad rastet präzise ein und die seitlichen Tasten sind gut positioniert. Das „löchrige“ Honeycomb-Gehäuse bietet einen Blick auf das Innere der Maus und die Beleuchtung kommt damit sehr gut zur Geltung. Manche mögen diese Form als veraltet bezeichnen, mir gefällt sie immer noch gut, auch die Verarbeitung ist generell sehr hochwertig und in „weiß“ (Ausführung „Ghost“) sieht die Maus besonders schick aus finde ich.

SteelSeries-Aerox-3-Wireless-Gen2_Software

Software und Feintuning

Zur Ausstattung gehört auch die SteelSeries-GG-Software, über die sich die AEROX 3 Wireless Gen 2 vergleichsweise umfangreich anpassen lässt. Es stehen neben klassischen Optionen wie DPI- und Polling-Rate-Anpassung auch Funktionen wie Lift-off-Distance, Mouse Acceleration, Rotation Control und Scroll Jump Protection zur Verfügung. Dazu kommen Sensitivity Finder und Sensitivity Converter, die beim Abstimmen und Übertragen von Empfindlichkeitseinstellungen zwischen verschiedenen Spielen helfen sollen. Ebenfalls einstellen lassen sich Funktionen wie Wireless Stability Mode und Bluetooth Smoothing für die Verbindungsoptimierung sowie ein Onboard-Speicher für bis zu fünf Profile. Damit richtet sich die Maus nicht nur an Nutzer, die ein leichtes Plug-and-Play-Modell suchen, sondern auch an Spieler, die ihr Setup möglichst präzise auf einzelne Titel und Spielstile abstimmen wollen.

Aiming Tools für präzisere Einstellungen

Zu den auffälligeren Software-Funktionen der AEROX 3 Wireless Gen 2 zählen die sogenannten Aiming Tools. Sie sollen dem Gamer helfen die Mauseinstellungen gezielter auf einzelne Spiele und persönliche Vorlieben abzustimmen. Der Sensitivity Finder ermittelt dabei eine passende Empfindlichkeit für das jeweilige Spiel und es gibt einen Sensitivity Converter, mit dem sich Werte zwischen verschiedenen Titeln übertragen lassen. Ergänzt wird das Paket durch die Einbindung des 3D Aim Trainers. In der Praxis richtet sich dieser Funktionsblock damit vor allem an Spieler, die ihre Zielgenauigkeit systematischer optimieren wollen, statt Empfindlichkeit und Feineinstellungen nur per Trial-and-Error anzupassen.

Aerox 3 Wireless Gen 2

Spieletauglichkeit

Im harten Spielealltag ist die AEROX 3 Wireless Gen 2 klar auf schnelle und reaktionskritische Spiele ausgelegt. Das geringe Gewicht von 68 Gramm, der TrueMove-26K-Sensor, die hohe Tracking-Geschwindigkeit und die optionale 4K-Polling-Rate sprechen vor allem Spieler an, die in Shootern und anderen kompetitiven Titeln auf präzise, direkte Eingaben setzen. Das klappte bei unseren Tests auch wunderbar und durch die symmetrische Form und das flotte Gleitverhalten eignet sich die Maus besonders für schnelle Richtungswechsel und kurze Reaktionszeiten. Für entspanntere Genres reicht die Ausstattung ohnehin problemlos aus, ihren größten praktischen Nutzen spielt der Nager aber dort aus, wo Tempo, Zielgenauigkeit und sauberes Tracking entscheidend sind.

FAZIT

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