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Wie man den richtigen Gamecontroller für den eigenen Spielstil wählt

Wenn ihr den passenden Controller auswählen wollt, solltet ihr euch nicht an irgendwelchen Rankings im Netz orientieren, sondern daran, was ihr tatsächlich spielt und auf welchen Plattformen.

Und das ist nicht nebensächlich: Der Markt für Gamecontroller wurde 2025 auf über 2,6 Milliarden US-Dollar geschätzt und wächst weiter – die Auswahl wird also eher schwieriger als leichter.

Warum es wichtig ist, wie und was ihr spielt

Damit ein Controller wirklich zu eurem Spielstil passt, solltet ihr euch zuerst ehrlich fragen, was und wie ihr  am häufigsten spielt. Weltweit gibt es bereits über 3 Milliarden Spielerinnen und Spieler, die meisten kombinieren mehrere Genres – aber am Ende haben fast alle ein bis zwei Schwerpunkte.

Hilfreich ist es, sich ganz konkret zu notieren:

  • Welche Genres bei euch ganz oben stehen: Shooter, Fighting Games, Rennspiele, Sportspiele, Plattformer, Indie-Games;
  • Ob ihr kompetitiv online spielt oder eher zur Entspannung;
  • Wie lange eine typische Session dauert – 30 Minuten oder eher 3–4 Stunden.

Wenn ihr regelmäßig Online-Shooter spielt und euch das Ranking wichtig ist, braucht ihr präzisere Kontrolle und eine möglichst geringe Latenz. Wenn ihr eure Abende dagegen vor allem mit Sport- oder Adventure-Games auf dem Sofa verbringt, sind Komfort und eine stabile kabellose Verbindung vielleicht wichtiger als die perfekte Reaktionszeit über Kabel.

Und braucht man einen Controller, wenn man in Online-Casinos spielt?

In den meisten Fällen sind klassische Online-Casino-Spiele für Maus oder Touchscreen optimiert. Es gibt jedoch Formate, bei denen sich die Frage nach alternativen Eingabegeräten stellt – zum Beispiel bei Crash-Casino-Spielen.

Diese Spiele sind stark auf Timing und schnelle Reaktionen ausgelegt. Entscheidungen werden oft in Sekundenbruchteilen getroffen, was sie vom Spielgefühl her näher an actionbasierte Games bringt. Gerade deshalb kommt bei Crash Casino Spielen immer wieder die Überlegung auf, ob ein Gamecontroller mehr Kontrolle oder ein direkteres Feedback bieten könnte.

Aktuell sind moderne Online-Casinos allerdings nicht für Controller-Steuerung konzipiert. Dennoch zeigen Crash-Casino-Spiele, dass sich bestimmte Spielmechaniken gut mit klassischen Gaming-Eingabegeräten vergleichen lassen. Für Spieler, die ihren eigenen Spielstil analysieren, ist das ein spannender Gedanke – auch wenn Controller hier bisher eher theoretisch bleiben.

Bequemlichkeit in der Hand ist wichtiger als Datenblätter

Der richtige Controller ist der, bei dem eure Handgelenke nach einer Stunde nicht schmerzen und die Finger nicht taub werden. Form und Ergonomie sind dabei mindestens so wichtig wie „coole“ Zusatzfunktionen. Achtet vor allem auf:

  • Die Größe des Gehäuses – erreicht ihr alle Tasten, ohne die Finger zu verkrampfen;
  • Die Anordnung der Sticks – sind symmetrische oder asymmetrische Sticks für euch angenehmer;
  • Das Gewicht – ein leichterer Controller ist für lange Sessions bequemer, ein schwererer kann sich dafür wertiger anfühlen.

Hersteller experimentieren intensiv mit Formen und Materialien. Keine Zahl im Datenblatt ersetzt aber das echte Gefühl in der Hand. Ideal ist es, wenn ihr den Controller im Laden ausprobiert oder online mit Rückgaberecht bestellen könnt.

Gamer mit Xbox-Controller auf Widescreen

Tasten, Sticks und Trigger passend zu dem Lieblingsgenres

Ein Controller passt zu eurem Spielstil, wenn Sticks, Tasten und Trigger genau die Bewegungen unterstützen, die ihr am häufigsten macht.

  • Shooter und Online-Actionspiele: Hier sind präzise Sticks und gut dosierbare Trigger entscheidend. 2025 haben die Entwickler von Treyarch eingeräumt, dass Spieler mit Controller in der Beta von Call of Duty: Black Ops 7 auf kurze Distanz dank Aim Assist einen kleinen Vorteil hatten. Das zeigt, wie wichtig die richtige Empfindlichkeit und die Unterstützung durch das Spiel sind.
  • Fighting Games und Plattformer: Für sie zählen knackige Tasten mit kurzem Hub und ein gutes Steuerkreuz-D-Pad. Geschwindigkeit und Genauigkeit der Eingaben entscheiden hier über Sieg oder Niederlage.
  • Renn- und Sportspiele: In diesen Genres bringen analoge Trigger klare Vorteile – sie erlauben es, Gas, Bremse oder Schussstärke fein zu dosieren, wie es Tests aktueller Rennsimulationen und Serien wie FIFA und NBA immer wieder bestätigen.

Wenn ihr mehrere Genres parallel spielt, orientiert euch an dem Bereich, in dem das Ergebnis am wichtigsten ist. Für entspannte Indie-Games reicht meist ein solides Basismodell. Wer aber kompetitiv in Fighting Games oder in Ranglisten-Shootern unterwegs ist, rechtfertigt oft den Kauf eines „aufgerüsteten“ Controllers mit zusätzlichen Tasten auf der Rückseite.

Wo ihr spielt: Plattformen und Verbindungen

Der richtige Controller ist der, der ohne Probleme mit all euren Geräten funktioniert. Stellt euch dazu ein paar zentrale Fragen:

  • Spielt ihr ausschließlich auf einer Konsole oder auch auf dem PC bzw. Smartphone?
  • Ist für euch die minimale Latenz entscheidend (dann sind Kabel und eigene Funk-Dongles oft besser als Bluetooth)?
  • Seid ihr bereit, regelmäßig zu laden, wenn der Controller komplett kabellos ist?

Für kompetitive Shooter und Fighting Games bleibt eine kabelgebundene Verbindung oft die zuverlässigste Variante. Für Story-Games, Plattformer oder Cloud-Gaming ist der Komfort einer kabellosen Verbindung dagegen häufig wichtiger als der Gewinn von ein paar Millisekunden.

Wie viel man zahlen sollte – und wofür genau

Der richtige Controller für euren Spielstil ist nicht automatisch das teuerste Modell, auch wenn hochpreisige Varianten spürbare Vorteile bieten können. Premium-Controller bringen oft zusätzliche Paddles auf der Rückseite, bessere Sticks, mechanische Tasten und umfangreichere Software mit. Gleichzeitig reicht vielen ein zuverlässiges Basismodell aus dem mittleren Preissegment.

Bedenkt auch: Der Markt für Controller wird bereits 2025–2026 auf nahezu 9–10 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird weiter wachsen – überladene Feature-Listen sind also eher der Normalfall. Wenn ihr keine Turniere spielt und nicht täglich in Ranglisten hängt, gibt es wenige Gründe, für Funktionen zu zahlen, die ihr am Ende gar nicht aktiviert.

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