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Seenda MOU200 Wireless Bluetooth Ergonomic Mouse im Test

Vertikalmäuse sind so ein typisches „Warum hab ich das nicht früher probiert?“ – Produkt – zumindest, wenn man viel am Rechner hängt und das Handgelenk irgendwann zu meckern beginnt. Die Seenda MOU200 will genau hier ansetzen: ergonomische Handhaltung, leise Klicks und dazu ein alltagstaugliches Highlight, das viele günstige Mäuse nicht sauber liefern – Gerätewechsel per Knopfdruck zwischen USB-Dongle und zwei Bluetooth-Kanälen. Klingt nach Office-Traum. Aber wie gut ist sie wirklich im Alltag?

Technische Daten/Features

  • Ergonomisches 52°-Vertikaldesign – entlastet Handgelenk und Unterarm; kugelförmiges Scrollrad für komfortables, ermüdungsfreies Scrollen; optimiert für kleine bis mittelgroße rechte Hände.
  • Dreifach-Konnektivität (USB-A, BT1, BT2) – bis zu drei Geräte gleichzeitig gekoppelt; schneller Gerätewechsel per Drehschalter ohne erneutes Pairing.
  • Anti-Rutsch-Griffzone – weiches, griffiges Material für sicheren Halt bei langen Arbeitssessions.
  • Drei DPI-Stufen (1000/1600/2400) – präzises Tracking für Arbeit, Medien und verschiedene Oberflächen.
  • Breite Plattform-Kompatibilität – Windows XP–11, macOS 10.10+, iPadOS/iOS 13+, Android 4.3+; bis zu 6 Monate Standby mit einer AA-Batterie.
  • 6 Buttons
  • Maße & Gewicht: Ca. 113 × 76 × 68 mm und 83 g
Seenda_MOU200_Produkt

Design & Ergonomie: Vertikal, unkompliziert, rechtshändig

Die MOU200 ist eine klassische rechtshändige Vertikalmaus. Die Hand liegt in einer „Handshake“-Position, was Unterarm und Handgelenk entlasten kann, weil man weniger stark nach innen verdreht. Wer jahrelang eine normale Maus genutzt hat, sollte aber mit einer kurzen Eingewöhnung rechnen: Präzise Mikro-Bewegungen fühlen sich anfangs anders an, nach ein paar Tagen ist das meistens „normal“.

Größe und Form bewegen sich im Bereich kompakt bis mittelgroß – sie wirkt nicht wie ein riesiger Ergonomie-Klotz, sondern eher wie eine alltagstaugliche Vertikalmaus, die auch auf kleineren Schreibtischen oder neben dem Laptop noch Platz findet. Positiv: Das Klickgeräusch ist angenehm zurückhaltend, was gerade im Homeoffice (oder im Büro mit dünnen Wänden und dicken Nerven) ein echter Bonus ist.

Bedienung & Tasten: Alles Wichtige da – aber ohne Spielereien

Das Layout ist klassisch: Links/Rechtsklick, Mausrad, DPI-Taste sowie Vor/Zurück. Für Browser- und Workflow-Navigation ist das praktisch. Eine Einrichtung ist nicht notwendig: Es gibt keine Software, keine Makros, kein Umbelegen – Seenda setzt hier auf maximal simples Plug & Play. Das ist bequem, aber wer Shortcuts auf die Daumentasten legen will, bekommt hier keine Bühne.

Seenda MOU200

Verbindung & Multi-Device: Der heimliche Star des Produkts

Hier spielt die MOU200 ihre Stärke aus:

  • 2.4 GHz via USB-Dongle
  • Bluetooth Kanal 1
  • Bluetooth Kanal 2

Damit kannst du bis zu drei Geräte hinterlegen und per Schalter unten wechseln. Wer Laptop + PC + Tablet nutzt, bekommt dadurch ein Feature, das sich schnell wichtiger anfühlt als jede DPI-Debatte. In der Praxis ist der Dongle meist die „direktere“ Verbindung und fühlt sich auch reaktionsfreudiger an. Bluetooth ist dafür angenehm flexibel, wenn man keine Ports blockieren will.

Sensor & DPI: Office-stark, Gaming-neutral

Die DPI-Stufen sind praxisnah, aber überschaubar: 1000/1600/2400 DPI. Für Office, Surfen, Multi-Monitor und normale Bildbearbeitung reicht das locker. Für Shooter, High-Tempo-Gaming oder extrem fein abgestimmte Kreativarbeit ist das allerdings eher „geht schon“ als „perfekt“. Wir haben die Maus mit dem einen oder anderem Game getestet, das war durchaus ok, für ein Spielchen zwischendurch reicht das allemal.

Stromversorgung & Laufzeit: Lange, aber nicht aufladbar

Die MOU200 ist batteriebetrieben, der Einsatz einer AA-Batterie soll lt. Hersteller für 150 Stunden Betrieb, bzw. 300 Tage Standby ermöglichen. Für den Büro-Alltag ist die Laufzeit damit angenehm lang, du musst nicht ständig ans Batteriefach.

Zusammenfassung

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